Seite 39 - I-Kommunikation (C) Max Deißenberger

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1. Stufe:
Wie in der
Abbildung 6-5
dargestellt, bildet die offene Kommunikation die
Grundlage für eine erfolgreiche Motivation und Integration des Mitarbeiters. Ziel ist es,
Vertrauen zu schaffen und dem Mitarbeiter nicht nur dann ein Feedback zu geben, wenn
etwas falsch gelaufen ist sondern vor allem deshalb, um dem Mitarbeiter die Ergebnisse
seines Beitrags zum Erfolg vor Augen zu führen. Damit wird eine Atmosphäre geschaffen,
in der durch eine konsequente Aufklärung und Ansprache auch schwieriger Situationen
die Mitarbeiter ermutigt werden, ebenfalls offen zu sagen, was sie denken.
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2. Stufe:
Durch die offene Kommunikation werden die Mitarbeiter ermutigt, Ideen einzu-
bringen um so als
„Mitdenker “
im Idealfall selbstständig Lösungen für Probleme zu finden.
Deshalb ist es notwendig, den Mitarbeitern den Zugang zu wichtigen Informationen zu
ermöglichen, damit diese ihre geistigen Potentiale einbringen können.
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3. Stufe:
Das Wissenspotential eines Mitarbeiters ist natürlich abhängig von seinem
Wissensstand. Besonders aus diesem Grund sollte einem Unternehmen daran gelegen sein,
seine Mitarbeiter stets weiterzubilden. Durch das Mitdenken wird auch das Verlangen nach
mehr Wissen steigen, was sich schließlich beim entstehenden Teamgedanken, durch den
Austausch von Wissen unter den Mitarbeitern im Unternehmen äußert. Das Unternehmen
wird somit zu einer lernenden Organisation, welche sich und ihre Potentiale beständig
weiterentwickelt.
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4. Stufe:
Die Flexibilität der Mitarbeiter ist abhängig von den vorgegebenen Arbeitszeiten
und der Firmenstruktur. Damit die Mitarbeiter aber flexibler auf die unterschiedliche
Auftragslage reagieren können, sollten sie selber mehr Verantwortung erhalten um so unab-
hängig von vorgegebenen Arbeitszeiten selbstständig dann intensiv zu arbeiten, wenn es die
Situation erfordert.
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5./6. Stufe:
Der beste Weg zur Integration des Mitarbeiters ins Unternehmen ist, ihn zum
„Mitunternehmer “
zu machen. Denn fairerweise sollten die Mitarbeiter, die selbstverant-
wortlich und durch aktives Handeln für das Unternehmen Erfolge erzielt haben, auch an
diesen beteiligt werden. Erfolgsbeteiligungen erzeugen das Gefühl des Mitgenießens und
Mitbesitzens beim Mitarbeiter und festigen so die Verbundenheit mit dem Unternehmen.
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1
Vgl. Knoblauch, Jörg/Frey, Jürgen/Kummer, Rolf/Stängle, Lars, Unternehmensfitness - Der Weg an die Spitze, 2003, Seite 122
2
Vgl. Knoblauch, Jörg/Frey, Jürgen/Kummer, Rolf/Stängle, Lars, Unternehmensfitness - Der Weg an die Spitze, 2003, Seite 126
3
Vgl. Knoblauch, Jörg/Frey, Jürgen/Kummer, Rolf/Stängle, Lars, Unternehmensfitness - Der Weg an die Spitze, 2003, Seite 130
4
Vgl. Knoblauch, Jörg/Frey, Jürgen/Kummer, Rolf/Stängle, Lars, Unternehmensfitness - Der Weg an die Spitze, 2003, Seite 138
5
Vgl. Knoblauch, Jörg/Frey, Jürgen/Kummer, Rolf/Stängle, Lars, Unternehmensfitness - Der Weg an die Spitze, 2003, Seite 142
Seite 36
6. Das Ziel - die Entfaltung des Mitarbeiterpotentials